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Krieger und Soldatenverein

Der Krieger und Soldatenverein Mindelau/Altensteig stellt sich vor.

Der Veteranenverein Mindelau wurde am 09. November mit 19 Männer aus dem Dorf in der Gastwirtschaft Schropp zu Mindelau gegründet, die kurz nach Beendigung des 1. Weltkrieges Ihre Verbundenheit mit Ihren gefallenen Freunden somit zeigten. Der erste Vorstand des Vereins hieß Johann Lutz. Bis zum heutigen Tag waren es 6 Vorstände, die den Verein leiteten. Das Amt des 1.Vorstandes wird seit 1993 von Johann Lutz ausgeübt. Der Verein hat zur Zeit 81 Mitglieder; von diesen Mitglieder sind 18 Veteranen und 63 Reservisten. Die Vereinsfahne wurde 1920 feierlich geweiht. Patenverein ist der Kriegerverein Apfeltrach. 1987 wurde die Vereinsfahne im Kloster Ursberg renoviert und anschließend nachgeweiht. Ab dem 08. Oktober 1923 konnten auch Mitglieder aus Altensteig in den Verein eintreten und somit hieß der Verein „Kriegerverein Mindelau/Altensteig“. Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Vereinstätigkeit eingestellt. Am 2. Weihnachtsfeiertag 1950 trafen sich 37 neue Mitglieder im Gasthaus Schropp, um dem Verein beizutreten und somit begann der Verein wieder weiter zu bestehen. 1952 wurde an der Südseite des Friedhofes ein Ehrenmal für alle gefallenen und vermissten Soldaten aus den beiden Weltkriegen 1914/18 und 1939/45 errichtet. Im selben Jahr kaufte sich der Verein eine Salutkanone. Mayer Josef und Bartenschlager Josef üben zur Zeit das Amt des Kanoniers aus. 1994 feierte der Verein sein 75-jähriges Gründungsjubiläum. Vor dem Festabend wurde im Hofe von Specht Josef von der Stadtkapelle Mindelheim der Große Zapfenstreich aufgeführt. Es war ein unvergessliches Erlebnis für alle Besucher. Der Veteranen -und Soldatenverein Mindelau/Altensteig übernimmt jedes Jahr die Gestaltung desVolkstrauertag im November.

23.01.2001

Lutz Johann

Rückblick 2004

Im September 2004 absolvierte unser Vereinsmitglied Moser Stefan den Fachkundenlehrgang zum Bedienen unserer Salutkanone in Nassenbeuren bei der Firma Schillinger aus Vachendorf. Somit haben wir wieder einen zweiten Kanonier in unseren Reihen.

Unsere Salutkanone wurde 1952 gekauft.

Hergestellt wurde sie von der Firma Wernig in Pocking.

Das Kaliber der Kanone ist 46,0mm groß. Die Ladung darf höchstens 70g Böllerpulver pro Schuss betragen. Ferner wird die Salutkanone im Rhythmus von fünf Jahren vom Beschussamt München einer Beschussprüfung unterzogen.

Salutkanone; verstorbener 1. Kanonier Mayer Josef; 1. Kanonier Bartenschlager Josef

Bei der Jahreshauptversammlung 2004 wurden für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit Bartenschlager Josef, Klaus Hermann, Maier Hermann, Merz Ludwig, Seibold Karl, Weber Josef, Ramerth Wolfgang und Luxenhofer Franz geehrt.

Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Mayer Xaver sen. Seibold Stefan, Seibold Ludwig und Vogler Eustachius mit der Ehrennadel des BKV ausgezeichnet.

Von hinten links: Weber Josef, 2. Vorstand Ritter Georg, Franz Luxenhofer, Seibold Karl, Fähnerich Moser Franz, Schorer Max, Ramerth Wolfgang, Kassier Böck Robert, 1. Vorstand Lutz Johann, Schriftführer Moser Paul, Bartenschlager Josef, Klaus Herrmann, sitzend von links: Vogler Eustachius, Seibold Ludwig, Seibold Stefan

Bilder vom 90jährigen Vereinsjubiläum

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